Top Thema November 2004
Konvergenz in Semiometrie
Qualitative Analyse eines integrierten Werbekonzeptes
In Konvergenz-Kampagnen werden Marken in unterschiedlichen Medien zugleich beworben. Dabei stehen die Medien nicht wie bei einer Mediamix-Kampagne
nebeneinander, sondern werden vernetzt. So wird z. B. der Zuschauer einer TV-Sendung in ein anderes, meist interaktives Medium wie das Internet, den
Teletext oder Mobile-Dienste geleitet. Wichtig ist dabei, dass die Werbebotschaften der Marke in jedem der Medien einer einheitlichen Werbeidee
folgen. Die aktive Nutzerführung von einem Medium ins nächste führt dazu, dass sich die Personen aktiv mit dem Produkt auseinander
setzen. Jeder Kontakt mit der Zielgruppe wird vertieft, Streuverluste werden minimiert und die Werbewirkung der Kampagne wird letztendlich verstärkt.
Der entscheidende Erfolgsfaktor einer vernetzten Kampagne ist das Funktionieren der aktiven Nutzerführung. Voraussetzung
dafür ist ein optimales Fitting der werbenden Marke und der integrierten Medien. Die Zielgruppe der Marke muss möglichst gut zu den Nutzern
der Medien passen bzw. ihnen möglichst ähnlich sein.
Unser aktuelles Thema beleuchtet nun beispielhaft ein reales, integriertes Werbekonzept unter semiometrischer Perspektive. Das Fitting
der Marke zu den Medien wird nicht wie üblich nur soziodemografisch, sondern auch psychografisch
analysiert. So kann die Konvergenz-Kampagne unter quantitativen und qualitativen Gesichtspunkten bewertet werden.
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